Posts Tagged “Niedersachsen”

Keine Einleitung von Abwässern der K+S aus Hessen über eine Pipeline in die Nordsee, Werra & Weser!

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Es wird um Unterstützung gebeten: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-einleitung-von-abwaessern-der-k-s-aus-hessen-ueber-eine-pipeline-in-die-nordsee-werra-weser Wer kennt sie nicht, die großen Kali-Salzbergwerke Werra an der Grenze von Hessen/ Thüringen? Es ist das größte Kaliabbaugebiet der Welt. Dabei entstehen riesige Mengen an Kali-Laugen die im thüringischen Gerstungen sowie im hessischen Phillippsthal tief in die Erde verpresst werden. Genau genommen werden sie in die Plattendolomitschicht gepresst für die Ewigkeit. Wir sprechen da von mehr als 1 Mrd. m³ Kali-Lauge, die dort im Dolomitgestein lagern. Ein Teil der Kali-Salzlauge wird sogar direkt in die Werra eingespeist, mit einer Pipeline, die durch K+S betrieben wird. Die festen Rückstände (elektrostatische Abfälle) werden oberirdisch auf den Kali-Halden gelagert. Die größte Kali-Halde hat eine Länge von 2 km, eine Breite von 600 m und eine Höhe von 200 m. Da die Kali-Lauge in der Dolomitschicht gepresst wurde und diese Schicht nicht, wie angenommen, dicht ist, sondern durch Verwerfungen undicht geworden ist, wird durch das Einpumpen der Kali-Lauge, das versalzene Formationswasser verdrängt, gerät dadurch in die Werra und in den Buntsandstein. Der Buntsandstein ist ein Grundwasserleiter und durch das Einpressen der Kali-Lauge in die Dolomitschicht tritt die Kali-Lauge dort durch die porösen Stellen aus und steigt an die Oberfläche. Von den mehr als 1 Mrd. m³ verpressten Kali-Lauge, befinden sich nur noch 43% in dem Dolomitgestein, 20% davon sind schon in die Werra aufgestiegen und 37% der Lauge befinden sich im Grundwasser. Einige Trinkwasserbrunnen sind wegen der Versalzung schon versiegelt worden. Auch an der Oberfläche kommt es bei den Halden zu Auswaschungen, die dann als Kali-Lauge in die Gräben fließen, dann weiter in die Siele und schließlich in die Werra und Weser. Dabei versalzen Werra und Weser so stark, dass die Fische sterben, das Trinkwasser weiter versalzt und dass flussnahe Landschaften verseuchen. Im März 2014 wurde bekannt, dass K+S über ein Raumgenehmigungsverfahren eine weitere Option sucht, ihr Industrieabwasser loszuwerden. Das will K+S mit einer Pipeline von 450 km erreichen, die durch Niedersachsen führen soll und dann ins Jadefahrwasser eingeleitet wird. Die Pipeline soll mindestens für tausend Jahre genehmigt werden. Der Bau der Pipeline kostet ca. 1 Mrd. €, würde für 50 Jahre liegen bleiben und müsste dann saniert werden. Die laufenden Kosten pro Jahr betragen 1,5 Mio. €. Eine Wirtschaftlichkeit ist dabei nicht gegeben. Da K+S gegen die EU – Wasserrahmenrichtlinien für die Werra und Weser verstoßen, wollen sie nun die 7 Mio. m³ Industrieabwässer im Jahr, an der Nordsee los werden. Das ist ca. eine Badewanne voll pro Sekunde. Außerdem müssen an der Pipeline die Sicherheitsabstände eingehalten werden, damit kommen kleine Kommunen nicht zu recht. Viele Kommunen haben auch Angst, wenn durch Korrosion der Pipeline ein Leck entsteht, das auf den 450 km die Regionen mit Salzwasser verseucht werden. Da K+S ein Dienstleister für Entsorgung ist, kann das Unternehmen auch Fremdfirmen die Nutzung der Pipeline erlauben. Der Kalium- Anteil am Gesamtsalz liegt bei ca. 9 %, das wären bei einer Konzentration von 390 %o der Sole und einer Tagesmenge von 20.000 m³ eingeleiteter Sole gewichtsmäßig ca. 600 t Kalium. Magnesium würde gewichtsmäßig mit ca. 900 t pro Tag zu Buche schlagen. Zu berücksichtigen ist, dass es sich um Relativzahlen handelt, die sich bei geringerer Ausgangskonzentration auch ändern können. Weitere Bestandteile sind: Karbonsäure, Alkohole (wie z.B. das Phenol, Bromphenol), Bromide, Strontium, Lithium, Rubidium, Jod, Eisen, Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle usw.. Die eingeleiteten Industrieabwässer werden in das Jadefahrwasser gepumpt, bei Flut werden sie in den Jadebusen gedrückt, dort verbleiben sie dann mindestens einen Monat, bis das Wasser des Jadebusen einmal ausgetauscht wurde. Da aber die Salzlauge der Industrieabwässer schwerer ist, sinkt sie nach unten auf den Wattboden und wird somit langsamer raus gespült. Das kann in einigen Bereichen des Jadebusens bis zu 350 Tagen dauern. Das bedeutet, dass die Industrieabwässer nicht gleich auf die offene Nordsee abfließen, sondern immer wieder zurück schwimmen Richtung Küste. Dabei verteilt sich das schwere Industrieabwasser auf dem Wattenmeer des National Parks. Allein kleine Schwankungen des Kalium- und Magnesiumgehaltes im Wattenmeer führen dazu, dass einige Meeresbewohner sich nicht mehr fortpflanzen können und andere Lebewesen, wie z.B. die Garnelen, Wirbel- und Stacheltiere werden durch Veränderung des Chitinpanzers sterben. Viele Arten sind auf der Roten Liste. Kalium und Magnesium sind gute Faktoren für die Algenblüte. Würde das Wattenmeer negativ beeinflusst, wäre sogar der Titel „Nationalpark Wattenmeer“ und das „Unesco Weltnaturerbe“ in Gefahr und das würde den Tourismus enorm schaden. Auch die Krabbenfischer sehen Ihre Existenz dadurch gefährdet. Danke an alle umweltbewussten Unterzeichner, wir dürfen die Umwelt nicht so massiv zerstören, wir müssen verhindern das große Landstriche durch ein Konzern verseucht werden!

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Konzertierte länder- und staatenübergreifende Kontrollaktion im Verlauf der Europastraße 30

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[Osnabrück] Am Dienstagnachmittag und in der Nacht zum Mittwoch wurde im Zuge der Europastraße 30 (E 30) und deren Nebenstrecken, von den Niederlanden bis Polen, eine überregionale länder- und staatenübergreifende Fahndungsaktion zur Kriminalitätsbekämpfung durchgeführt. (mehr …)

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Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

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Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt
Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

(cd) Schwerer Schiffsunfall am Dienstag auf einem Kanal im Landkreis Leer in Niedersachsen. Nach ersten Angaben befuhr ein Ehepaar in der Nacht von Montag auf Dienstag mit ihrer ca. 10 Meter langen Yacht einen Kanal bei Stickhausen im Landkreis Leer. Bei Ebbe durchfuhren sie mehrere Brücken. Auf dem Rückweg unterschätzte der Hobby-Kapitän dann offenbar die auflaufende Flut. Kurz vor einer letzten Kanalbrücke bemerkte der Mann, dass die Yacht nicht mehr unter der Brücke hindurch passen würde. Eine eingeleitete Wende konnte auch nicht mehr verhindern, dass die Yacht gegen die Brücke prallte und sich darunter verkeilte. Dabei wurde der Aufbau stark beschädigt. Das Boot wurde teilweise unter Wasser gedrückt und lief mit Wasser voll. Das Ehepaar konnte sich unverletzt per Gummiboot ans Ufer retten. Die noch in der Nacht alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nichts ausrichten. Bei Flut war das Boot tief im Wasser und unter der Brücke verkeilt. Erst am Morgen konnte das Schiff per Traktor unter der Brücke hervor gezogen werden, nachdem es dort die ganze Nacht gelegen hatte. Versuche das Schiff leer zu pumpen, gelangen am Morgen nicht. Am Nachmittag wurde dann ein Kran eingesetzt, der die Yacht langsam über den Wasserspiegel hob, während die Feuerwehr das Wasser abpumpte. Am Aufbau und Innenraum des Schiffes entstand erheblicher Sachschaden. Glücklicherweise schlug das Schiff nicht Leck.

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Unfassbares Unglück in Hallenbad in Leer Ostfr.:

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[Leer, Ostfriesland, Niedersachsen] (gs) Schlimmer Badeunfall im Sonntagnachmittag im ostfriesischen Leer: Eine Mutter und ihre drei Kinder wurden leblos aus dem Schwimmerbeckens des dortigen Hallenbades gerettet und mussten reanimiert werden. Alle schweben noch in Lebensgefahr. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, bleibt rätselhaft.
Die 41-jährige Mutter war mit ihren Kindern im Alter von fünf, sieben und acht Jahren erst 45 Minuten vor Schließung des Bades in den Aqua Park gekommen. Sie habe noch unbedingt mit ihren Kindern kurz schwimmen wollen, so die Polizei später. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich noch weitere 20-30 Kinder und etwa zehn Erwachsene in dem Hallenbad aufgehalten. Plötzlich seien die Mutter und ihre drei Kinder um 15.40 Uhr – 20 Minuten vor Schließung des Bades – am Boden des zwei Meter tiefen Schwimmerbeckens entdeckt worden. Die Hallenaufsicht holte alle zusammen mit einem Badegast nach oben. Alle seien zu diesem Zeitpunkt leblos gewesen. Es mussten sofortige Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden, die zum Glück erfolgreich verliefen. Ein Kind wurde anschließend jedoch in eine Oldenburger Klinik geflogen, die Mutter und zwei Kinder kamen in ein Leeraner Krankenhaus. Der Zustand aller vier Opfer wird immer noch als lebensbedrohlich eingestuft. Die Mitarbeiter des Schwimmbades mussten mit Schockwirkung betreut werden. Noch ist völlig unklar, wies es zu dem Vorfall kommen konnte. Der Schwimmerbereich ist mit einem Seil vom Nichtschwimmerbereich abgetrennt, das Becken selber läuft aber mit einer Senke ineinander über. Die Polizei erhofft sich durch die Befragung von Zeugen und vielleicht auch der Mutter weitere Rückschlüsse zum Unglücksverlauf.

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