Von der Insel zum Mond und zurück

Von Siegfried Denzel

Loddin. Ob sie gewonnen haben, das werden die fünf Mitglieder des Greifswalder
Ortsverbands des Deutschen Amateurradioclubs erst in einiger Zeit erfahren.
Doch stolz sind Thorsten Empacher, Peter Lorenz, Hans Dülge, Hartmut Amtsberg
und Erich Stober nach ihrem in Loddin verbrachten Wochenende unabhängig von
ihrer Platzierung: Denn als erste Funker haben sie einen Quadranten namens
JO74AA aktiviert, der von Koserow über Loddin und Ückeritz bis über die
polnische Grenze reicht und unter Enthusiasten fast den Wert von Goldstaub
erreicht. Kein einziger Funkamateur ist hier bislang registriert; ein solch
unbesetzter Sektor sei in Deutschland äußerst selten, sagt Hartmut Amtsberg,
„und den haben wir aktiviert“.

Und als ob das nicht schon von genug Pioniergeist kündet, haben die fünf
Amateure gleich noch ein Projekt erfolgreich gestartet: Als erste erreichten
sie von Usedom aus den Mond. Zwar nicht körperlich, wohl aber mit ihren
Funkwellen, welche die Mitglieder des Greifswalder Ortsverbands mit einer
riesigen Antenne direkt neben dem Weinberg von Peter Noack in den Orbit
schickten. „750 Watt Ausgangsleistung“, erklärt Peter Lorenz, „das ist die in
Deutschland höchstzulässige Leistung“.

Mit so viel Energie machten sich die Wellen in Lichtgeschwindigkeit von Loddin
aus auf den Weg zum 389 000 Kilometer entfernten Erdtrabanten, und der
schickte sie je nach Stand zum Planeten auf alle Kontinente; innerhalb von
zweieinhalb Sekunden waren die Signale von Usedom aus bei den Empfängern.
Weltweit saßen am Wochenende die Funkamateure an ihren Geräten und
wetteiferten darum, möglichst viele und möglichst weit entfernte Stationen zu
erreichen. Die Ausbeute der auf Usedom tätigen Funker kann sich sehen lassen:
Sie erreichten Stationen unter anderem in Kalifornien, Australien und Japan.
Und von den europäischen Kontakten, ergänzt Hartmut Amtsberg, „war Andorra
unser Highlight“. Denn der Zwergstaat in den Pyrenäen ist für Funker
normalerweise ein weißer Fleck auf der Landkarte – Amateurfunker gibt’s dort
nicht; dementsprechend nahmen am Wochenende spanische Wettbewerbsteilnehmer
den freien Quadranten in Betrieb – so wie die Greifswalder jenen auf Usedom.

In Loddin hätten sie übrigens ideale Bedingungen vorgefunden, schwärmen die
fünf Aktiven. „Waterblick“-Wirt Peter Noack hatte ihnen ein Domizil direkt
hinter seiner Gaststätte zur Verfügung gestellt und auch für die nötige
Internet-Verbindung gesorgt. Denn obwohl die Funker ganz konventionell
Signale über den Äther schicken, herrschte während des Wettbewerbs weitgehend
Ruhe: Die Bestätigung der Verbindungen lief praktisch geräuschlos über
mehrere Laptops, außerdem beobachteten sie übers Netz auch die weltweiten
Funkaktivitäten. Nur bei Verbindungen im europäischen „Nahbereich“ setzten
sie noch den guten alten Sprechfunk ein.

Gibbon-Affe büxt aus Zoo aus und macht drei Tage lang Nachbarschaft unsicher – Nach mehrstündiger Jagd kann der Affe von Zoo-Mitarbeitern eingefangen werden!

Ich glaub´ mich laust der Affe

Ort: Mittelsten Thüle bei Friesoythe, LK , Niedersachsen

(gs) Kinoreifes Affentheater in einem beschaulichen Wohngebiet in Mittelsten Thüle bei Friesoythe: Anwohnerin Ingrid Reins traute ihren Augen nicht, als plötzlich ein Affe an ihrem Rolladenkasten hangelte. Auf Nachfrage beim benachbarten Zoo an der bekannten Thülsfelder Talsperre erfuhr sie dann, dass dort bereits am Donnerstag einem Gibbon-Affe nach Durchschwimmen eines Wassergrabens die Flucht aus dem Gehege gelungen war. Seitdem tobte das süße kleine Äffchen durch das angrenzende Wohngebiet. Anwohner konnten schon ihre Hunde nicht nach draußen lassen, da der Affe immer und überall kurz auftauchte, aber genauso schnell wieder verschwand.

Nachdem der Zoo trotz mehrfacher Anfragen nichts tat, um ihren Affen wieder einzufangen, rief Ingrid Reins die Polizei. Die reichlich verwunderten Beamten hakten schließlich beim Zoo nach und dieser schickte zwei Mitarbeiter. Doch als die zwei Männer mit Keschern auftauchten, tauchte der Affe ab – hoch hinauf in die Spitze einer 20-Meter Eiche. Kaum verschwanden die Zoo-Mitarbeiter wieder, um Bananen zu besorgen, kletterte das Äffchen wieder hinunter und turnte erst einmal quer über einen Bauernhof – solch eine Kletterspielwiese bietet das Zoogehege wohl nicht. Ob in der Scheune hangeln, auf Hausdächern klettern und auf dem Dachfirsten balancieren. Der Affe ließ kein Kunststück in der freien Natur aus. Schließlich versuchten die Zoo-Mitarbeiter den flinken Flüchtling mit Bananen zu locken, doch diesen lockte viel mehr die Kletterei und wieder begann ein affenartiges „Katz-und-Maus“-Spiel. Als das Äffchen sich auf einen Kiefernbaum versuchte zu retten, griffen die Zoo-Mitarbeiter zu immer drastischeren Methoden, um den Flüchtling aus der Reserve zu locken. Mit Tannenzapfen warfen sie auf den Affen und brachten diesen damit nicht nur zum Schreien, sondern ihnen gelang es zwischenzeitlich auch, dass er versuchte wiederum zu flüchten. Doch die Treibjagd mit dem Kescher kreuz und quer über den Hof endete wieder auf dem gleichen Baum. Auch als der Affe selbst mit einer langen Speer-Stange nicht dazu zu bewegen war, nach unten zu kommen, gaben die Zoo-Mitarbeiter auf. Eine Narkosespritze sollte folgen. Als ob der Affe dies angsterfüllt gehört hatte, kletterte er kurz darauf selber vom Baum und rannte hinüber in eine Scheune – direkt in eine Sackgasse. Von unserem Kameramann wurde der Rückzugsweg versperrt, bis die Zoo-Mitarbeiter wieder mit ihren Keschern herbeigeeilt waren. Nach weiteren Minuten eines spektakulären Kampfes, gelang es den Helfern – nachdem der Affe beim Versuch über eine Dachkante zu flüchten abrutschte – mit den Keschern zuzuschlagen und den Flüchtling dingfest zu machen. Zwar wehrte dieser sich fauchend gegen seine Transportkiste, ließ sich aber mit Bananen beruhigen. Ende eines Abenteuer-Ausflugs in der Freiheit und Ende eines vielleicht einmaligen Affentheaters mitten im beschaulichen Mittelsten Thüle bei Friesoythe…

Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

Hobby-Kapitän verschätzt sich – 10-Meter-Yacht knallt bei Flut gegen Brücke und wird eingekeilt

(cd) Schwerer Schiffsunfall am Dienstag auf einem Kanal im Landkreis Leer in Niedersachsen.

Nach ersten Angaben befuhr ein Ehepaar in der Nacht von Montag auf Dienstag mit ihrer ca. 10 Meter langen Yacht einen Kanal bei Stickhausen im Landkreis Leer. Bei Ebbe durchfuhren sie mehrere Brücken. Auf dem Rückweg unterschätzte der Hobby-Kapitän dann offenbar die auflaufende Flut. Kurz vor einer letzten Kanalbrücke bemerkte der Mann, dass die Yacht nicht mehr unter der Brücke hindurch passen würde. Eine eingeleitete Wende konnte auch nicht mehr verhindern, dass die Yacht gegen die Brücke prallte und sich darunter verkeilte. Dabei wurde der Aufbau stark beschädigt. Das Boot wurde teilweise unter Wasser gedrückt und lief mit Wasser voll. Das Ehepaar konnte sich unverletzt per Gummiboot ans Ufer retten.

Die noch in der Nacht alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nichts ausrichten. Bei Flut war das Boot tief im Wasser und unter der Brücke verkeilt. Erst am Morgen konnte das Schiff per Traktor unter der Brücke hervor gezogen werden, nachdem es dort die ganze Nacht gelegen hatte. Versuche das Schiff leer zu pumpen, gelangen am Morgen nicht.

Am Nachmittag wurde dann ein Kran eingesetzt, der die Yacht langsam über den Wasserspiegel hob, während die Feuerwehr das Wasser abpumpte. Am Aufbau und Innenraum des Schiffes entstand erheblicher Sachschaden. Glücklicherweise schlug das Schiff nicht Leck.

Polizei warnt vor Kauf von Stromaggregaten und Elektrowerkzeugen

Die Polizeiinspektion warnt die Bürgerinnen und Bürger im Emsland und der Grafschaft Bentheim vor unbekannten Tätern, die minderwertige Stromaggregate, Kettensägen und Bohrmaschinen zu weit überteuerten Preisen an der Haustür verkaufen wollen. Bei den Verkäufern handelt es sich vornehmlich um irische Staatsangehörige. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei sind diese Unbekannten auch schon im Emsland und der Grafschaft an mehreren Orten aufgetaucht und wollten die Elektrogeräte verkaufen. Bei den Stromaggregaten handelt es sich um Billigprodukte, die in China hergestellt wurden und die einen tatsächlichen Wert von unter 50 Euro haben. Ein in Auftrag gegebenes Gutachten eines Stromaggregates ergab, dass von diesem bei der Benutzung eine Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Ende Juni 2009 wurden auf einem Flohmarkt im Raum Frankfurt zwei Iren festgenommen, die aus einem Transporter Stromaggregate zu überteuerten Preisen verkauften. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stieß die Polizei auf zwei Lagerhallen, in denen über 2800 Stromaggregate, 1250 Kettensägen und fast 100 Elektrobohrmaschinen gefunden wurden, die alle minderwertig waren.
Die Polizei warnt vor dem Kauf irgendwelcher Elektrogeräte an der Haustür oder auf der Straße. Wenn unbekannte Personen solche Elektrowerkzeuge anbieten, sollte möglichst sofort die Polizei informiert werden.

Abenteuer & Segelromantik

Erleben Sie mit dem Großsegler “APHRODITE“ unvergessene Momente.

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Entspannt Wind und Wetter genießen , neue Küsten entdecken, einen Rahsegler als Mitsegler erleben, lassen Sie die Seele baumeln oder helfen Sie bei Segelmanövern. Komfort, Luxus, Sicherheit sowie die Erfahrung des Kapitäns und seiner Mannschaft sind Garantie für das Gelingen Ihres Urlaubes an Bord.Vom 26.Aug. 09 – 31. Aug. 09 besteht die Möglichkeit einen Segeltörn von Leer nach Cuxhaven auf diesem schönen Schiff zu buchen. Unterbringung in komfortablen Doppelkabinen mit Toilette und Dusche. Vielleicht könnte Hooksiel am Festland oder das Krabbendorf Greetsiel, neben Helgoland, die Insel Borkum oder eine Strandwanderung auf Norderney angesteuert werden.

Weitere Infos unter www.clark-segelevents.de oder Tel. 0491-9707838 oder Mobil 0172-1328000

Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen im goldenen Oktober.

Auch in diesem Jahr wird der Großsegler “ANTIGUA“ zum Gallimarkt  in Leer einlaufen

Vom 15.Okt. 09 – 18.Okt. 09 haben Sie die Gelegenheit auf der schönen Brigg  an Tagestouren teilzunehmen.

Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen, helfen Sie bei Segelmanövern oder lassen Sie die Seele baumeln.

Bis zu 95 Personen können auf einer Tagestour mitsegeln. Auch für Abendliche Events für bis zu 45 Personen kann das Schiff in diesem Zeitraum genutzt werden. Für Firmen, Vereine und größere Gruppen auch geeignet.

mehr als 22.000 Besucher beim Live Konzert – i57 Funkamateure dabei!

Sarah und Reamonn

Sarah und Reamonn

Traumschiff

Traumschiff

Reamonn on Stage

Reamonn on Stage

Am vergangenen Samstag Abend war wieder ein legendäres Konzert auf der Papenburger Meyerwerft direkt unter dem frisch gebauten Traumschiff ´Equinox´.

Auch diverse Papenburger Funkamateure waren anwesend und haben per Funk ´LIVE´ vom Konzert berichtet! Auf riesigen Leinwänden konnte man die Stars bewundern.

Im folgenden ein paar Bild-Impressionen bei wunderschönen Wetter im schönen Papenburg exklusive für die Emslandpresse.

Als besonderes Highlight ist Sarah in den armen von Reamonn Frontman!

Störsender blockieren Schlüsselfernbedienungen

[Düsseldorf] Die Polizei in Düsseldorf warnt Autofahrer vor einer neuen Form des Trickdiebstahls. Allein in den letzten Monaten hätte eine aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Bande versucht, mit Hilfe eines «Störsenders» das Verriegeln von Autos per Schlüsselfernbedienung zu verhindern, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. In einigen Fällen hätten die Autofahrer bemerkt, dass der Schließmechanismus an ihrem Fahrzeug nicht funktioniert hätte.

Häufig jedoch hätten die Autos offen gestanden und seien problemlos von den Tätern ausgeräumt worden, berichtete der Sprecher weiter. Die Bande habe in einem Fall Schmuck im Wert von einer Million Euro erbeutet, darüber hinaus auch hochwertige Mäntel, Handtaschen, Navigationsgeräte und Notebooks.

Mehrere mutmaßliche Mitglieder der Bande habe man inzwischen festnehmen können, sagte Chefermittler Jürgen Franke. So habe man zuletzt einen vielfach vorbestraften Mann auf der Königsallee «auf frischer Tat» ertappt. Gemeinsam mit mehreren Komplizen sei der 60-jährige Zoran M. gerade dabei gewesen, einen Störsender einzusetzen und das Verschließen eines Audi A6 zu verhindern.

Laut Polizei war er zusammen mit einer 40-jährigen Frau und einem Zahnarzt aus Düsseldorf auch an dem Diebstahl von Schmuck im Wert von einer Million Euro beteiligt. Die Tat hatte sich bereits im September 2005 ereignet. Man gehe davon aus, dass die Bande in der Folgezeit Dutzende ähnliche Taten begangen habe, so Franke. Möglicherweise würden die Tatverdächtigen sogar europaweit agieren.

Bei dem «Störsender» handelt es sich laut Polizei um umgebaute, handelsübliche Funkgeräte, die im kriminellen Milieu für etwa 2000 Euro gehandelt würden. Von dem erbeuteten Schmuck fehlt bis heute jede Spur. Möglicherweise wurde die Beute laut Polizei auch eingeschmolzen. «Es gibt Hinweise darauf, dass der beteiligte Zahnarzt sich um den Verbleib der Beute gekümmert hat.» Ihn kann die Polizei allerdings nicht mehr befragen. Nach Informationen von Interpol soll er in Moskau einem Gewaltverbrechen «in der Unterwelt» zum Opfer gefallen sein.

Seinen Komplizen wird bereits in Kürze der Prozess gemacht. Wegen des Schmuckdiebstahls müssen sich Zoran M. und seine 40-jährige Bekannte Mitte Juni vor dem Düsseldorfer Amtsgericht verantworten.

Damit haben Kriminelle ein technisches Problem für ihre Zwecke ausgenutzt, das unter Funkern schon seit längerer Zeit bekannt ist: Funkgesteuerte Zentralverriegelungen gehören zur Gruppe der sog. “Short Range Devices” (SRDs) und arbeiten oft auf der Frequenz 433,92 MHz im 70-cm-ISM-Bereich. Dieser Frequenzbereich wird auch für zahlreiche andere SRDs (z.B. Handsprechfunkgeräte, Funkfernsteuerungen, Garagentoröffner, Datenterminals) verwendet, die sich gegenseitig stören und blockieren können. Er liegt außerdem mitten im 70-cm-Band der Funkamateure.

Auch ohne kriminellen Hintergrund kommt es deshalb oft vor, dass funkgesteuerte Zentralverriegelungen durch andere, auf derselben Frequenz sendende Funkanwendungen oder durch Amateurfunk-Aussendungen unbeabsichtigt außer Gefecht gesetzt werden. Die Bundesnetzagentur weist in der Frequenzzuteilung für SRDs darauf hin, dass solche Beeinträchtigungen “hinzunehmen” sind.

Gefahr durch unbemannte Heißluftballone

[HANNOVER] Ab dem 1. Mai ist es in Niedersachsen aufgrund einer von
Innenminister Uwe Schünemann unterzeichneten Verordnung verboten, so
genannte Himmelslaternen aufsteigen zu lassen. Wie ein Ministeriums-
sprecher am Donnerstag in Hannover mitteilte, sind von dem Verbot un-
bemannte Heißluftballone aus Reispapier betroffen, bei denen die Luft mit
einer offenen Flamme aus festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen
erwärmt wird. Ein Verstoß gegen die Verordnung kann nach dem Nieder-
sächsischen Brandschutzgesetz mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro
geahndet werden. Der Verkauf der Heißluftballone fällt nicht unter das
Verbot.
Der Sprecher hob hervor, dass der Betreiber eines solchen Ballons nach
dem Start weder Einfluss auf Richtung noch Höhe des Ballons habe. Die
Himmelslaternen erreichten Flugreichweiten von mehr als 5.000 Metern
und Flughöhen von bis zu 400 Metern. „Aufgrund des brennbaren Materi-
als und der offenen Flamme besteht die große Gefahr, am Landepunkt ein
Feuer auszulösen.“
Der Ministeriumssprecher erinnerte daran, dass Himmelslaternen in den
letzten Monaten in Niedersachsen mehrere Brände ausgelöst hätten, bei
denen es teilweise nur durch glückliche Umstände nicht zu Personenschä-
den gekommen sei. Beispielhaft nannte der Sprecher einen Garagenbrand
im Herbst 2008 im Stadtgebiet von Braunschweig sowie einen Dachstuhl-
brand am Neujahrstag 2009 in Bad Harzburg.
Laut Ministeriumsangaben wird ein Verbot unbemannter Heißluftballone
seit Monaten bundesweit diskutiert und insbesondere von Feuerwehrver-
bänden gefordert. Auch ein Ausschuss der Innenministerkonferenz befas-
se sich mit dem Thema. Der Ministeriumssprecher betonte, dass ein
milderes Mittel als ein Verbot nicht in Betracht komme, weil es in Nieder-
sachsen kaum geeignete Flächen mit ausreichend Abstand zu bebauten
Flächen und Verkehrsinfrastruktur gebe, die als erlaubte Flächen benannt
werden könnten.

Nach dem tragischen Badeunfall: Staatsanwaltschaft ermittelt

(cd/eb) Nach dem tödlichen Badeunfall in einem Hallenbad im ostfriesischen Leer prüft die Staatsanwaltschaft ein mögliches Verschulden der Bademeisterin. Es gelte zu klären, ob diese “durch bessere Beaufsichtigung, durch früheres Einschreiten” den Tod des achtjährigen Mädchens hätte verhindern können, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde in Aurich. Das Kind hatte am Sonntagnachmittag gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Geschwistern leblos am Boden des Schwimmerbeckens getrieben. Der siebenjährige Junge und das fünfjährige Mädchen schwebten weiter in Lebensgefahr. Die Mutter war wieder bei Bewusstsein, aber zunächst nicht vernehmungsfähig.

Die 41-Jährige könne sich vorerst an nichts erinnern, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Nach Angaben ihres Mannes, der sie und die Kinder von ihrem Besuch im Hallenbad hatte abholen wollen, konnten die vier nicht schwimmen.

Zeugen hatten die Leeraner Familie vor dem Unglück im Nichtschwimmerbecken gesehen. Warum sich Mutter und Kinder dann ins Schwimmerbecken begaben, blieb zunächst unklar.

Der Betreiber des Schwimmbads, Norbert Awerdung, nimmt seine Bademeisterin im NonstopNews-Interview in Schutz: „Die Bademeisterin hat sich vorbildlich verhalten und sofort eine Rettungsaktion eingeleitet!“