Die DGOU begrüßt gesetzliche Klarstellung zur Bildung der Rettungsgasse

Berlin, 19.07.2016: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) begrüßt die Initiative des Gesetzgebers, die Vorgaben zur Bildung einer Rettungsgasse in der Straßenverkehrsordnung (StVO) mittels einer verständlichen Verhaltensregel zu vereinfachen. Autofahrer müssen die Rettungsgasse künftig immer unabhängig von der Anzahl der Fahrbahnen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen bilden (§11 Absatz 2 StVO). „Das ist eine sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der Rettungskette, da die derzeitige Regelung von Autofahrern oft nicht zufriedenstellend umgesetzt wird“, sagt Professor Dr. Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der DGOU. Die Folge: Der Weg für Notärzte und Rettungskräfte ist häufig blockiert. Hier sei auch das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer gefordert.
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Polizeipräsident: “Gewalt gegen Polizisten nicht hinnehmbar”

Osnabrück/Leer/Aurich/Wittmund/Norden/Emden/Papenburg/Lingen/Meppen/Nordhorn/Hannover  – 45 % mehr verletzte Polizisten in der Polizeidirektion Osnabrück in 2014 – Statistisch jeden zweiten Tag ein Beamter Opfer von Gewalt – Alkohol spielt oftmals eine Rolle

Der bevorstehende 1. Mai wie auch der Vatertag an Christi Himmelfahrt sind aus Sicht der Polizei Einsatztage, an denen es vermehrt zu Gewaltdelikten kommt – auch Polizisten selbst werden immer öfter Opfer von Gewalt. Polizeipräsident Bernhard Witthaut: “Sicherlich gehört es zur staatlichen Aufgabe der Polizei, sich mit gewalttätigen Personen auseinanderzusetzten. Was aber im Jahre 2014 in der Polizeidirektion Osnabrück geschehen ist, muss uns alle mit großer Sorge erfüllen.”

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