Überführung startet voraussichtlich am Samstag

Papenburg, 18. Februar 2009 – Das neue Clubschiff AIDAluna wird voraussichtlich am kommenden Samstag Papenburg verlassen und auf der Ems nach Emden überführt. Geplante Ankunft am Emskai in Emden ist der frühe Sonntagmorgen. Gegen Mittag wird das Schiff zu einer kurzen Einstellungsfahrt auf der Nordsee starten. Später wird die AIDAluna für mehrere Tage am Omya-Kai festmachen, bevor es zur Probefahrt in Richtung Nordsee aufbricht.

Die Passage der AIDAluna über die Ems wird ohne Zwischenstopp mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Weitere Information zur Funktion und zum Betrieb des Sperrwerkes unter www.nlwkn.niedersachsen.de

Für die Überführung gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend den Wetterbedingungen kurzfristig weiter verschieben kann:

Samstag, 21. Februar 2009

Ca. 12.30 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)
Ca. 14.30 Uhr Passieren der Friesenbrücke (Weener)
Ca. 16.30 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)
Ca. 22.00 Uhr Passieren Emssperrwerk (Gandersum)

Sonntag, 22. Februar 2009

Ca.  01.00 Uhr Ankunft Emden – Emskai

!!  Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind möglich !!


Das Ablegen des Schiffes im Papenburger Hafen und das Passieren der Dockschleuse wird live im Internet übertragen. Die Webcam ist auf der Homepage der Meyer Werft unter: http://www.meyerwerft.de zu finden.
Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver am computergesteuerten Simulator in Wageningen (Niederlande), um so noch besser vorbereitet zu sein.
Die AIDAluna wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich wegen der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Überführung bewältigt das Schiff mit Unterstützung zweier Schlepper. In Emden wird die Reederei das 69.200 BRZ große Clubschiff mit den letzten Möbelstücken, Proviant und Hotelequipment fertig ausstatten. Anschließend erfolgt die technische und nautische See-Erprobung auf der Nordsee. Nach einem Kurztrip nach Hamburg wird die AIDAluna am 4. April 2009 in Palma de Mallorca vom Model Franziska Knuppe getauft.
Auf der MEYER WERFT geht die Arbeit an den weiteren Schiffen unterdessen mit Hochdruck weiter: Im Dock I der Werft wird im Jahr 2010 das vierte Clubschiff für AIDA Cruises, die „AIDAblu“ fertig gestellt. Im Baudock II ist bereits das zweite Kreuzfahrtschiff für Celebrity Cruises, die „Celebrity Equinox“, im Bau

In der EU drohen Zölle auf Handys mit Zusatzfunktionen

Mit den Zusatzfunktionen würden Handys in Zukunft aber als abgabenpflichtiges Videogerät, Navigationsgerät oder Fernseher eingestuft. „Die Abgaben würden die Geräte massiv verteuern und die Verbreitung technischer Neuerungen bremsen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wäre ein Absatzeinbruch bei hochwertigen Handys zu befürchten.“

Zudem könnte die Einführung von Zöllen Gegenmaßnahmen der EU-Handelspartner provozieren. Der BITKOM hat die Bundesregierung in einer Stellungnahme aufgefordert, sich in Brüssel für die Zollfreiheit aller Mobilfunkgeräte einzusetzen. In dieser Woche findet ein Ausschusstreffen in Brüssel statt, bei dem Vertreter der Mitgliedsstaaten über den Vorschlag der Kommission beraten.

Laut dem Entwurf der EU-Kommission sollen Handys mit Einfuhrzöllen belegt wer-den, wenn zum Beispiel eine der folgenden Komponenten in die Geräte eingebaut ist: Navigationsmodul mit GPS oder ein TV-Empfänger in Verbindung mit einer Bildschirmdiagonale ab neun Zentimeter.

Ebenfalls betroffen wären Handys, die Videos aufzeichnen können und dafür mehr als 16 Gigabyte Speicherplatz bereitstellen. Die EU-Kommission betrachtet diese Geräte offiziell nicht mehr als Mobiltelefone, sondern als zollpflichtige Unterhaltungselektronik. Wird ein Handy als TV-Gerät klassifiziert, fallen 14 Prozent Zoll an. Bei hochwertigen Handys und Smartphones, die rund 500 Euro ohne Mobilfunkvertrag kosten, wären das ca. 70 Euro zusätzlich pro Gerät. Bei einer Einstufung des Handys als Navigationsgerät beträgt der Tarif immerhin noch 3,7 Prozent.

Aus Sicht des BITKOM ist eine Einstufung der Handys nach den eingebauten Zusatzfunktionen sowohl inhaltlich als auch zollsystematisch abzulehnen. „Ein Handy wird an erster Stelle zum Telefonieren benutzt, auch wenn es multimediale Zusatzfunktionen besitzt“, sagte Scheer. Eine Klassifizierung als Fotoapparat, Videokamera oder Navigationsgerät entspräche nicht der tatsächlichen Hauptfunktion und Nutzung der Geräte.

„Die ergänzenden Handy-Funktionen machen die Geräte vielseitiger und führen zu eine stärkeren Nutzung des mobilen Internets“, sagte Scheer. „Dieser Wachstumsmarkt darf nicht durch Zölle abgewürgt werden.“ Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird in Deutschland im Jahr 2009 voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro steigen.

Quelle: Bitkom Redaktion, URL: http://www.bitkom.org/ [Stand: 17.02.2009]

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