Gewaltverbrechen Upgant-Schott/ Tatverdächtigen festgenommen

Vier Tage nach dem schrecklichen Gewaltverbrechen an einem sechsjährigen Mädchen auf dem Schulgelände der Grundschule in Upgant Schott nahmen Beamte der Sonderkommission am Montagnachmittag, den 25. Ausgust 2014, einen 18-jährigen Tatverdächtigen im Bereich Brookmerland vorläufig fest. Dieser junge Mann steht im Verdacht, das sechs Jahre alte Mädchen letzte Woche am 21. August auf dem Schulgelände der Grundschule in Upgant-Schott brutal misshandelt zu haben. Nach seiner Festnahme wurde der Tatverdächtige von Ermittlern der Sonderkommission vernommen. Er gestand gegenüber den Vernehmungsbeamten die Tat.

Am Donnerstag, den 21.08.2014, wurde die Polizei darüber informiert, dass auf dem Außengelände der Grundschule in Upgant-Schott durch spielende Kinder ein schwer verletztes, sechsjähriges Mädchen aufgefunden worden ist. Die Kinder hatten daraufhin sofort ihre Eltern verständigt. Eine Mutter fuhr zur Schule und kümmerte sich umgehend um das Opfer. Außerdem setzte sie einen Notruf ab. Zahleiche Polizeikräfte und der Rettungsdienst mit einer Notärztin fuhren umgehend zum Schulgelände in Upgant-Schott. Das Kind wurde sofort in eine Klinik eingeliefert. Es stellte sich später heraus, dass die festgestellten Verletzungen nur durch eine Gewalttat eines Unbekannten zu erklären waren. Ein Unfall konnte ausgeschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kam der hinzugezogene Rechtsmediziner aus Oldenburg. Der Schulhof der Grundschule wird durch mehrere Videokameras überwacht. Bei der Auswertung der Videoaufzeichnungen konnte festgestellt werden, dass sich zur tatrelevanten Zeit eine männliche Person auf dem Schulhof und dem Spielplatz bewegt hat. Diese Person war nur von hinten zu sehen und nicht zu identifizieren. Die Bilder dieser Person wurden veröffentlicht.

Der Tatverdächtige entspricht den vorliegenden Beschreibungsmerkmalen vollkommen.

In den letzten Tagen wurde mit Hochdruck mit den Aufnahmen der Videokameras und einer Phantomskizze eine intensive Fahndung betrieben. Mit den vorliegen Bildern bzw. der Phantomzeichung wandte sich die Polizei an die Öffentlichkeit, um auf diese Weise die Identität zu erlangen. Zusätzlich ließen Polizeibeamte gestern Nachmittag Fahndungplakate im Bereich Upgant-Schott und Umgebung aufhängen. Aufgrund der intensiven Fahndung gingen über 100 Hinweise, u.a. auch zu Personen ein. Diese Hinweise wurden dann durch Ermittlerteams überprüft. Somit ging ein Team am gestrigen Nachmittag einer Spur nach, die sich auf einen jungen Mann aus Brookmerland bezog. Im Rahmen der Überprüfung ergaben sich für die Ermittler Verdachtsmomente bei dem 18-Jährigen. Die Ermittlungen in Bezug auf diese Person mussten intensiviert werden. Bei einer sich anschließenden Vernehmung hat der 18 Jahre alte Heranwachsende dann Gewaltanwendung auf das Kind zugegeben.

Der Tatverdächtige entspricht den vorliegenden Beschreibungsmerkmalen vollkommen. Er wohnt in der Gemeinde Brookmerland und ist zur Zeit ohne Arbeit. Er ist bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Eine vorherige Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigem ist nicht erkennbar. Wir müssen zur Zeit von einer zufälligen Begegnung ausgehen.

Die Staatsanwaltschaft Aurich stellte einen Haftantrag. Der Festgenommene wurde beim zuständigen Amtsgericht in Norden vorgeführt. Dort wurde ein Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-Jährigen erlassen.

Verdächtiger gesteht Gewalttat an Sechsjähriger

Nach der Gewalttat an einem sechs Jahre alten Mädchen im ostfriesischen Upgant-Schott ist ein 18-Jähriger festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler hat der junge Mann die Tat gestanden. Er komme aus der näheren Umgebung. Allerdings handele es sich offensichtlich um eine Zufallstat.

Die Auricher Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und des sexuellen Missbrauchs eines Kindes beantragt.

Spielende Kinder hatten das Opfer am vergangenen Donnerstag in den Mittagsstunden auf einem Spielplatz an der Schule in Upgant-Schott gefunden. Das Mädchen musste anfangs kritische Momente überstehen und wurde anschließend im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt. Es ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Verdächtiger ähnelt Phantombild

Die Polizei veröffentlichte Videobilder von Überwachungskameras und fahndete mit einem Phantombild nach einem Unbekannten auf dem Schulhof. Die Zeichnung habe eine starke Ähnlichkeit mit dem Verdächtigen, sagte der Leiter der 20-köpfigen Sonderkommission Gerhard de Boer. Eine aufmerksame Zeugin habe den Mann erkannt. Bei seiner ersten Befragung hätten die Beamten Verdacht geschöpft. Der Verdächtige habe dann bei einer weiteren Vernehmung die Tat gestanden.

Bei einem Prozess fiele der Festgenommene unter das Jugendstrafrecht und müsste mit einer Jugendstrafe von bis zu zehn Jahren Haft rechnen.

Kriminalität : Betrüger zocken Tankstelle ab

Die Polizeiinspektion Leer/Emden warnt vor Betrügern, die mit sogenannten Paysafe-Codes betrügen. Paysafe wird als Zahlungsmittel genutzt, welches bargeldloses Bezahlen im Internet möglich macht. Tankstellen, Kioske, Postfilialen, Lotto-Annahmestellen oder andere Geschäfte verkaufen diese Codes gegen Bargeld. Der normale Weg ist dieser: Ein Kunde kauft bar eine "Paysafecard" für zum Beispiel 20 Euro, damit kann er dann im Internet bezahlen. Nur: Was ist, wenn sich Ganoven solche PIN-Nummern "gratis" einverleiben? Betrüger arbeiten mit clever fingierten Angaben und nutzen falsche Telefonnummern. So wird der Eindruck einer Rufnummerunterdrückung vermieden, um seriöser zu wirken. "

Aktuell geschehen an einer Tankstelle in Emden. Hier ging es schlicht darum, einem Mitarbeiter Zahlencodes der Vorkasse-Bezahlsysteme zu entlocken.

Hierzu geben sich die Betrüger am Telefon als Mitarbeiter der Firma Paysafecard oder als Techniker einer Telefongesellschaft aus und verlangen die Herausgabe der Codes zur Überprüfung der Funktionalität ihres Systems. Im aktuellen Fall nannte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in Emden auf telefonische Nachfrage einem Betrüger diverse gewünschte Pin-Codes. Es entstand dadurch ein nicht unerheblicher Schaden im mehrstelligen Bereich.

Die Polizei warnt eindringlich davor, PIN oder andere Zugangsdaten herauszugeben. Kommen Sie Aufforderungen dieser Art nicht nach und beenden Sie derartige Telefongespräche. Bisher liegen der Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Entsprechende Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei in Leer, Telefon 0491 / 97690-0 oder die Polizei in Emden unter 04921 / 891-0 jederzeit entgegen.

Einladung der Medienvertreter zur Pressekonferenz

Am Donnerstag, den 21. August 2014, wurde in Upgant-Schott ein sechsjähriges Mädchen brutal misshandelt. Es wurde eine Sonderkommission eingerichtet. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und Staatsanwaltschaft Aurich möchte Ihnen heute eine wichtige neue Lageentwicklung bekannt geben und lädt Sie aus diesem Anlass am Dienstag, 26. August 2014, um 16.00 Uhr zu einer Pressekonferenz ein.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Osnabrück – Findelkind am MHO

Die Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück geben bekannt, dass das am MHO aufgefundene Baby schwerste Verletzungen aufweist und sich derzeit im Wachkoma befindet. Der Säugling atmet selbständig, aber es besteht weiterhin Lebensgefahr. Die Ursachen der Verletzungen werden gutachterlich untersucht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Unklar ist, wie es zu den Verletzungen des Säuglings gekommen ist. Die Mutter des Babys, eine 23-jährige Frau aus dem Landkreis Osnabrück, wurde als Beschuldigte vernommen. Ob sie für die Verletzungen verantwortlich ist, ist allerdings ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an.

Arbeiten wo andere Urlaub machen

– Wirtschaft, Verwaltung und Touristik werben um Fachkräfte – Leer/ Papenburg. Zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen die Wachstumsregion Ems-Achse, der Landkreis Leer und die Touristik GmbH “Südliches Ostfriesland”, um Fachkräfte für den Nordwesten zu gewinnen. Gemeinsam laden die Partner interessierte Fachkräfte und ihre Familien zu einem „Look-and-see-Trip“ ein. Nils Siemen, Projektleiter bei der Ems-Achse, erläutert den Hintergrund des Angebots: „Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und dem demografischen Wandel werden Fachkräfte zunehmend knapp. Deshalb probieren wir in unserer Fachkräfteinitiative regelmäßig neue Maßnahmen aus, um auswärtige Fachkräfte auf Karrierechancen im Nordwesten aufmerksam zu machen.“ Bisher hat die Ems-Achse zusammen über 30 Maßnahmen zur Fachkräftesicherung umgesetzt. Im Landkreis Leer kümmert sich die Fachkräftemanagerin Annika Behrends um zuziehende Fachkräfte: „Darunter sind viele Personen, die unsere Region aus dem Urlaub kennen und sich entschlossen haben, dauerhaft bei uns zu leben und zu arbeiten.“ Darum wollen die Partner nun verstärkt Urlauber auf Arbeitsmöglichkeiten in der Region ansprechen. Die Touristik GmbH “Südliches Ostfriesland” unterstützt das Projekt ebenfalls und bringt die für die Umsetzung notwendige Erfahrung im Bereich Kurzzeitreisen mit. Geschäftsführer Kurt Radtke begründet das Engagement so: „Wir sehen hierin eine spannenden Ergänzung unserer Produktpalette und wollen darüber hinaus auch neue Zielgruppen ansprechen.“ Der „Look-and-see-Trip“ im Landkreis Leer findet am 18. und 19. Oktober statt. „Das Programm bietet einen spannenden Mix aus touristischen Attraktionen und Karrierechancen“ sagt Liane Kramer von der Touristik GmbH “Südliches Ostfriesland”. Weitere Informationen zum Programm und zu Inhalten gibt es unter www.emsachse.de/look_and_see. Zum Hintergrund: Zusammen mit den Touristikzentralen und den Wirtschaftsförderungen der beteiligten Gebietskörperschaften organisiert die Ems-Achse Wochenendtrips. An zwei Tagen erhalten auswärtige Fachkräfte spannende Einblicke in die Region: Dabei erfahren sie einiges über Karrierechancen, Wohn- und Freizeitmöglichkeiten und das „Rund-um-Sorglospaket“, das die sieben Fachkräfte-Servicestellen der Ems-Achse zuziehenden Fachkräften und ihren Familien anbieten.

Wer kennt oder vermisst die Fundhündin Nova?

Neuzugang im Tierheim Hage Name: Nova Rasse: Mischling Alter: ca. ½ Jahr – 1 Jahr Geschlecht: weiblich Nova (so haben wir sie genannt) wurde am 22.08.2014 in Norden (Süderneuland II, II. Moorrieger Weg) aufgefunden. Die junge Hündin ist weder gechipt noch tätowiert, trug aber ein hellbraunes Kunstlederhalsband. Wenn Sie Nova kennen oder uns Angaben zu dem Tier machen können, melden Sie sich bitte beim bmt – Tierheim Hage, Hagermarscher Straße 11, 26524 Hage, Tel. 04938-425. Das Telefon ist Mo.-Fr. von 9.00 bis 12.00 Uhr und täglich von 14.30 bis 17.00 Uhr besetzt. Öffnungszeiten: täglich von 14.30 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung. Ausgenommen dienstags, mittwochs und an Feiertagen, dann ist das Tierheim für Besucher geschlossen. Weitere Tiere finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.tierheim- hage.de/ und unter http://www.norden.de/