Archive For 24. August 2014

Upgant-Schott – Polizei bittet um weitere Mithilfe

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Upgant-Schott – Polizei bittet um weitere Mithilfe

Zur Aufklärung des Gewaltsverbrechens an dem Sechsjährigen Mädchen, dass sich am letzten Donnerstagmittag auf dem Grundschulgelände in Upgant-Schott ereignete, bittet die Polizei um weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Gesucht wird die auf dem Phantombild der Polizei abgebildete Person. Eine Person mit diesem oder ähnlichem Aussehen soll sich zur fraglichen Zeit im Bereich der Grundschule aufgehalten haben.

Darüber hinaus sucht die Auricher Polizei einen Fahrradfahrer, der von Zeugen gesehen wurde. Dieser Radfahrer soll am Tattag gegen 11.50 Uhr die Straße Am Voßberg, aus Richtung Schule in Richtung Sebastianstraße befahren haben. Er könnte die Person auf dem Phantombild gesehen haben.

Weiter bittet die Polizei ein Pärchen, dass sich im Bereich der Schule mit einem Kinderwagen aufgehalten haben soll, sich zu melden, auch diese Personen könnten wichtige Zeugen sein.

Sachdienliche Hinweise werden nach wie vor an die Hinweistelefonnummern unter 04941/606-513, 04941/606-515 bzw. 04941/606-316 erbeten.

Gesucht wird die auf dem Phantombild der Polizei abgebildete Person. Eine Person mit diesem oder ähnlichem Aussehen soll sich zur fraglichen Zeit im Bereich der Grundschule aufgehalten haben.

Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Aurich/Wittmund

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Motorradunfall in Ostrhauderfehn

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Gegen 13.50 Uhr des Samstages (23.08.2014) kam es in auf der Dorfstraße zu einem Motorradunfall. Im Höhe der Freitagstraße kam einem Motorradfahrer (22 J.) nach eigenen Angaben ein Pkw entgegen, der zu weit links fuhr. Dieses veranlasste den Motorradfahrer zu einem Ausweichmanöver, in dessen Folge dieser stürzte, von der Fahrbahn abkam und in eine Grundstückseinzäunung rutschte. Sowohl an diesem Zaun als auch an dem Motorrad entstand Sachschaden. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Zeugen, die weitere Angaben zu dem Verkehrsunfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Rhauderfehn zu melden.

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Neue Galileo-Satelliten in falscher Umlaufbahn

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Neue Galileo-Satelliten in falscher Umlaufbahn

Zwei am Freitag gestartete Satelliten für das globale europäische Navigationssystem Galileo sind von ihrer Trägerrakete nicht in der richtigen Erdumlaufbahn ausgesetzt worden. Beobachtungen hätten gezeigt, dass es eine Abweichung zwischen dem Zielorbit und der erreichten Bahn gebe, teilte die Raketenbetreibergesellschaft Arianespace in der Nacht auf Samstag mit.

Ob die Satelliten genügend Treibstoff an Bord haben, um aus eigener Kraft ihre richtige Umlaufbahn zu erreichen, war zunächst unklar. Es liefen weitere Untersuchungen, hieß es. „Das wird kompliziert sein“, sagte der Chef der französischen Raumfahrtbehörde (CNES) Jean-Yves Le Gall der Nachrichtenagentur AFP: „Wir sind dabei zu schauen, ob wir die Situation in den nächsten Stunden retten können.“

„Irgendetwas ist falsch gelaufen“

Die beiden Satelliten waren am Freitagnachmittag an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana ins All gestartet. Zunächst hatte es von allen beteiligten Seiten geheißen, der Flug sei nach Plan verlaufen.

Start einer Trägerrakete

Sojus-Rakete bringt „Doresa“ und „Milena“ ins All

ESA: Sojus-Rakete bringt „Doresa“ und „Milena“ ins All

Nach Angaben von CNES-Chef Le Gall fliegen die Satelliten derzeit in einer elliptischen Umlaufbahn in etwa 17.000 Kilometern Höhe. Eigentlich hätten sie auf einer Kreisbahn in einer Höhe von mehr als 23.000 Kilometern unterwegs sein sollen. „Was wir wissen, ist, dass drei Stunden nach dem Start irgendetwas falsch gelaufen ist“, sagte Le Gall. Eine Untersuchungskommission werde sich um die Ursachenforschung kümmern.

Nummer fünf und Nummer sechs

Die beiden in Deutschland gebauten Satelliten sind eigentlich als Nummer fünf und sechs in der Galileo-Konstellation, die Europa in den nächsten Jahren unabhängig von fremder Technik machen soll, geplant. Sie heißen „Doresa“ und „Milena“ – benannt nach zwei Kindern, die einen Malwettbewerb der EU-Kommission gewonnen haben.

Aktuell verfügen nur die USA und Russland über satellitengestützte Navigationssysteme. Beide werden nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vom Militär kontrolliert und können „bei Bedarf“ – zum Beispiel aus sicherheitspolitischen Gründen – verfälscht oder sogar abgeschaltet werden. Autofahrer, Rettungsdienste und andere zivile Nutzer von GPS-Geräten wären dann aufgeschmissen.

30 Satelliten bis 2020

„Ein zuverlässiges Navigations- und Ortungssystem ist ein Schlüsselelement für die Vernetzung von Verkehrsträgern und die Schaffung eines integrierten Gesamtverkehrssystems“, kommentierte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den Start am Freitag. Mit Galileo werde Europas Eigenständigkeit auf diesem Gebiet gesichert.

Ursprünglich sollte das europäische Prestigeprojekt mit geplanten 30 Satelliten bereits 2008 an den Start gehen. Wegen Streitigkeiten unter den Partnerländern gab es aber immer wieder Verzögerungen. Ein eingeschränkter Betrieb soll nun ab 2015 möglich sein. Die volle Einsatzfähigkeit ist bis 2020 vorgesehen. Insgesamt wird das System einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten. Allein für die Lieferung der ersten 14 Satelliten bezahlt die EU 566 Millionen Euro.

Sojus-Raketen gelten als zuverlässig

Die Nutzung der Sojus-Raketen gilt seit der Ukraine-Krise als politisch fragwürdig. Bisher wurden allerdings noch keine unmittelbar relevanten Auswirkungen auf die Kooperation bei Raumfahrtprojekten bekannt. Sojus-Raketen gelten als zuverlässige Transportmittel, die mittelschwere Lasten kostengünstiger als die großen europäischen Ariane-Raketen ins All bringen. Vom kommenden Jahr an sollen auch europäische Ariane-5-Trägerraketen für den Transport der Galileo-Satelliten eingesetzt werden.

Link:

QUELLE : orf.at

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