Die Gruppe BAP um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken zu Gast in Papenburg

Am 12. März 2014 startete die BAP-„Zieht-den-Stecker“-Tour. Bis September 2014 wird diese durch über 50 Städte führen. Eine Station war Papenburg bei der Landesgartenschau. Das Publikum, ob jung , ob alt konnten bei Titel wie Lisa (1986) , Kristallnaach (1982) oder Verdamp lang her (1981)  jede Zeile begeistert mitsingen.

Anfangs von Wolfgang Niedecken erwähnt , war er vor Jahren schon mal mit der Band zu Gast in Papenburg und hatte dem Wetter schon singend überreden können, nicht zu weinen. Dafür flossen in den Augen der Zuschauer um so mehr Freudentränen und sorgten dafür, die Schlecht-Wetter-Wolke, welche sich über Papenburg zog,  zu Vertreiben.

Musikalisch wurde eine Geschichte erzählt , welche die Hörer auf eine Reise durch Länder und Zeit mitnahm. Im Geiste  zu erleben, wie Niedecken die Texte zu Papier brachte und auch das Gefühl erlebte, dabei gewesen zu sein.

So seien wir gespannt, was 2016 zum Jubiläum von BAP zu erwarten ist, wenn es heißt 40 Jahre BAP. Ob sie uns wieder besuchen ?

Ein Kommentar

    Presseverteiler im Auftrag der Emslandpresse

    Freitag, 16. August 2014 – Papenburg/Landesgartenschau

    Wenn ich mich recht erinnere, haben wir hier zuletzt vor circa zehn Jahren gespielt. Anlass war damals der Stapellauf eines Kreuzfahrtschiffes, Veranstalter war die Meyer Werft. Kann mich noch sehr genau daran erinnern, dass es ein regenreicher Tag war, dass vor uns Laith Al-Deen im Regen gespielt hat, nach uns – ebenfalls im Regen – Joe Cocker und dass uns der Wettergott, wohl aufgrund einer “Power-Huldigung-rot-weiss” vom Regen verschont hat. (Bei der Power-Huldigung kommt zur obligatorischen homöopathischen Dosis Grappa noch ein Schnapsglas Rotwein hinzu. Ein Ritual, das man aber auf gar keinen Fall inflationieren darf, ansonsten würde es auf Dauer seine Wirkung verfehlen!.)
    Kommen früher als erwartet an, was wohl eindeutig daran liegt, dass am Samstag der Berufsverkehr ausfällt. Da das Hotel auf dem Gelände der Landesgartenschau liegt, kann man sich also noch mal bis zum Soundcheck zum Relaxen zurückziehen. Bin ziemlich erleichtert, dass sich der größte Teil des Publikums unter einem Zeltdach befindet und somit, falls es regnen sollte, im halbwegs Trockenen sitzt. Die Kuh ist also für´s Erste mal vom Eis. Inzwischen trifft die Nachricht ein, dass wir morgen auf Norderney in eine Halle umziehen müssen. Das ist natürlich extrem schade, denn auf diesen Gig am Strand hatten wir uns alle sehr gefreut. Aber die Sturmwarnung ist deutlich und spätestens nach Mendig und Birlikte wissen wir, dass wir sowas nicht ignorieren sollten. Also schalten wir morgen mal kurz in den “Rolling Thunder-Review-Modus” um, und lassen uns von der Location überraschen. Bob Dylan hatte auf dieser legendären Tour 1974 unter anderem sogar in Holiday-Inn-Foyers gespielt. Beim heutigen Auftritt bleibt es tatsächlich trocken und auch heute ist das Publikum wieder erfreulich aufmerksam. Muss während der Show des öfteren daran denken, wie denn wohl das Programm der Jubiläumstour 2016 beschaffen sein sollte. Nächste Woche werde ich mich wohl mal hinsetzen und die in Frage kommenden Songs rausschreiben, damit sich alle schon mal ein paar Gedanken bezüglich der Arrangements machen können. Fest steht jedenfalls, dass wir von unseren Erfahrungen der laufenden Tour ausgehen werden, und da kann man so manchen totgespielten Song wiederbeleben. Meine persönliche Szene des Abends ist die, wo ein Päärchen im Mittelgang zu den Klängen von “Du kanns zaubre” ein Tänzchen wagt. Filmreif! Schade, dass sich die Security-Leute danach dann doch eher rigide verhalten, denn am liebsten hätte ich die Leute zu “Sendeschluss” vor die Bühne gebeten um erneut in ihren Augen zu lesen. Da mir allerdings klar ist, dass sowas unweigerlich zu Komplikationen führen würde, lasse ich das mal lieber bleiben.

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