Nach Tötungsdelikt eines Rentners in Traunreut wurde der Tatverdächtiger in Emsbüren/Landkreis Emsland festgenommen.

Emsbüren – Landkreis Emsland / Traunreut – Landkreis Traunstein (ots) – Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut hatte die Polizei in Traunstein zwischenzeitlich das Lichtbild eines Tatverdächtigen veröffentlicht. Nun wurde die gezeigte Person in Niedersachsen unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Der Ermittlungsrichter hat Haftbefehl wegen eines Tötungsdeliktes erlassen.

Am späten Samstagnachmittag des 17.05.2014 war ein 61-jährige Rentner tot in seiner Wohnung am Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden worden. Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hatte den gewaltsamen Tod bestätigt. Die eingerichtete Ermittlungsgruppe "Georg" der Kriminalpolizei Traunstein ermittelte mit bis zu 16 Beamten unter Hochdruck.

Erst vor wenigen Wochen wurden Lichtbilder eines 25-jährigen Mannes veröffentlicht, der ins Visier der Ermittler geraten war. Kriminaltechnische Untersuchungen erhärteten nun den Tatverdacht gegen den Mann aus Niedersachen. Aufgrund der erdrückenden Beweislast erließ das Amtsgericht Traunstein inzwischen Haftbefehl.

Am Mittwochvormittag, 30.07.14, erfolgte nun die Festnahme des dringend Tatverdächtigen in seiner niedersächsischen Heimat, an der auch Ermittler der Kriminalpolizei Traunstein und ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein beteiligt waren.

Der Verdächtige wurde am Vormittag des 31.07.14 dem örtlich zuständigen Amtsgericht in Lingen vorgeführt, wo ihm der Haftbefehl eröffnet wurde. Den 25-Jährigen erwartet nun ein Verfahren vor dem Landgericht Traunstein wegen eines Tötungsdeliktes.

Vermisste Person – Polizei in Papenburg und Sögel bittet um Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten!

Seit dem gestrigen Mittwoch, den 30.07.2014, wird der 69-jährige Hermann Wilkens aus Sögel vermisst. Herr Wilkens ist 187 cm groß, ca. 90 kg schwer, träge eine kurze beige Hose, ein graues T-Shirt und einen grauen Hut mit Krempe. Herr Wilkens hatte sich gegen 14.30 Uhr mit einem schwarzen Hollandrad mit Satteltaschen auf eine Fahrradtour begeben und ist bislang entgegen seiner Absicht, in den frühen Abendstunden zurückzukehren, nicht zu Hause angekommen.

Seine gewöhnlichen Fahrradtouren führen u.a. über die Ortschaften Stavern, Apeldorn, den Karlswald in Fahrtrichtung Haselünne, Berßen, Lähden, Westerloh und Sögel.

Bisherige umfangreiche Suchmaßnahmen der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne und der Polizei, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verliefen bislang ergebnislos.

Auch am heutigen Tage wird die Suche mittels Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera fortgesetzt.

Hinweise zum Aufenthalt von Herr Wilkens nehmen die Polizeidienststellen in Sögel, Telefonnummer (05952-93450), in Haselünne, Telefonnummer (05961-955820) und Papenburg, Telefonnummer (04961-9260) sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Neue Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe

Zum 1. Juli wurde in der Frauen- und Familienförderung des Landkreises Leer die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe eingerichtet. Aufgabe dieser Stelle ist es, die chancengerechte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in allen kommunalen und gesellschaftlichen Bereichen zu fördern und zu koordinieren. Zunächst wird in diesem Jahr eine Bestandsaufnahme und Analyse vor Ort durchgeführt. Ansprechpartner für die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe sind die Integrationsbeauftragte Anna Blazejewska-Kuhn und Annika Bunger, Mühlenstraße 135 in Leer, Telefon 0491 999028-27 oder 0491 999028-25. Die Koordinierungsstelle wird vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie gefördert.

Gefälschte 50 Euro-Scheine im Umlauf

Im Landkreis Emsland wurden in den letzten Tagen von bisher unbekannten Tätern vermehrt falsche 50 Euro Scheine zur Bezahlung von Waren in verschiedenen Geschäften genutzt. Die von den Täter vorgelegten Geldscheine trugen vornehmlich die Seriennummer S20175422632.

Der Zentrale Kriminaldienst in Lingen bittet die Bevölkerung und Geschäftsinhaber um entsprechende Aufmerksamkeit bei der Entgegennahme von 50 Euro Scheinen.

Hinweise auf die Täter nimmt der Zentrale Kriminaldienst in Lingen unter der Telefonnummer (0591)87-0 entgegen.

Zwei Personen aus Fahrstuhl befreit

Einsatz der Feuerwehr Norden Zwei Erwachsene hat die Freiwillige Feuerwehr Norden am Montagabend aus einem Fahrstuhl im Einkaufszentrum “Norder Tor” befreit. Das Ehepaar war gegen 19 Uhr nach dem Einkauf in einen Lift im Erdgeschoss eingestiegen, um so auf das Parkdeck zu ihrem Auto zu gelangen. Nach nur eineinhalb Metern blieb der Fahrstuhl dann jedoch stecken und verweigerte seinen Dienst. Per Notruf-Taste versuchte das Paar Hilfe zu rufen. Der Anruf landete in der Zentrale des Aufzugherstellers in Berlin. Dort konnte man jedoch wenig Hilfe leisten. Von dort wurde das Hilfeersuchen aus unbekannten Gründen an die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Bremen weitergeleitet. Die Disponenten gaben die Meldung dann an die auch für die Stadt Norden zuständige Leitstelle Ostfriesland in Wittmund weiter. Diese alarmierte dann umgehend gegen 19.45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Norden. Die Norder Wehr rückte mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften an. Zunächst konnten sie mit einem Wachmann nur die erste von zwei Fahrstuhltüren öffnen und Sicht- und Sprechkontakt zu den Eingeschlossenen herstellen. Diese waren sichtlich erleichtert, dass sich endlich jemand aktiv um ihr Wohlergehen kümmerte. Klopfen und Hilferufe waren bislang unbeantwortet geblieben. Die zweite Tür ließ sich jedoch nicht weit genug für einen Ausstieg öffnen. Nach einem kurzen Blick auf die Funktionsbeschreibung konnten die Feuerwehrleute den Aufzug dann im Notbetrieb langsam Stück für Stück nach oben fahren. Dort konnte das Ehepaar wohlbehalten nach über einer Stunde Zwangsaufenthalt den äußerst warmen Fahrstuhl verlassen. Der Wachmann sperrte den Aufzug anschließend für die weitere Benutzung. Besuchen Sie uns auch im Internet www.feuerwehr-norden.de Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Norden, Team Medienbetreuung, Thomas Weege

Böswilliger Fehlalarm der Feuerwehr

Spaßanruf in der Nacht über die 112 war gar nicht lustig

Leer – Viele Einsatzkräfte von Feuerwehr und Roten Kreuz wurden in der Nacht zu Mittwoch gegen 03:23 Uhr aus dem Schlaf gerissen, als die Alarmmeldung zu einem vermeintlichen Zimmerbrand in der Evenburgallee einging. Ein Anrufer hatte der Regionalleitstelle über den Notruf von einer starken Rauchentwicklung aus einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Laut dem Anrufer sollten sich noch Personen in dem Haus aufhalten. Die Feuerwehren aus Leer und Bingum, sowie die SEG Florian des Deutschen Roten Kreuz wurden alarmiert. Fünf Fahrzeugen waren wenige Minuten später auf dem Weg zur angegebenen Adresse. Allerdings konnten die Einsatzkräfte die angegebene Hausnummer nicht finden, auch Personen die auf ein Feuer aufmerksam machten waren nirgends zu finden. Während die Feuerwehr intensiv nach dem Einsatzort suchte, konnte die Polizei die Ursprung des Anrufs ermitteln. Der Notruf kam aus einer Telefonzelle, vermutlich hatte der Anrufer auch einen falschen Namen am Telefon genannt und wie schon vermutet, gab es die angegebene Hausnummer nicht. Nach einer guten halben Stunde wurde der Einsatz dann abgebrochen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen einer böswilligen Fehlalarmierung aufgenommen.

Bericht von Dominik Janßen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

Eine 50-jährige Oldenburgerin ist am Samstag, 26. Juli 2014, von der Polizei vorläufig festgenommen worden, nachdem sie einen 37-jährigen Mann mit einem Messer schwer verletzt hatte.

Das Opfer wurde nach dem Angriff durch einen Notarzt rettungsmedizinisch versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Oldenburger Krankenhaus eingeliefert. Der 37-Jährige schwebt nicht in Lebensgefahr.

Am Sonntag, 27. Juli 2014, hat eine Richterin des Amtsgerichtes Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg Haftbefehl gegen die 50-jährige Frau erlassen. Sie befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft.

Am Samstag, 26. Juli 2014, waren gegen 20.40 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen. Im Oldenburger Stadtteil Nadorst war es vor einem Mehrfamilienhaus zu einem heftigen Streit zwischen der 50-jährigen Frau und dem 37-jährigen Mann gekommen, der bereits in der Wohnung der 50-Jährigen durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden war.

Als der 37-jährige Oldenburger aus der Wohnung geflüchtet war, setzte sich der Streit vor dem Haus fort. Augenzeugen alarmierten daraufhin die Polizei.

Weitere Details zu den Ermittlungen werden zur sachgemäßen Durchführung des schwebenden Verfahrens zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekanntgegeben.

Nortmoor – Betriebsunfall mit getötetem Kleinkind

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Nortmoor kam es am heutigen Abend gegen 18:20 Uhr zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang.

Nach bisherigen Erkenntnissen rangierte ein 37jähriger Landwirt im Stall seines eigenen Betriebs mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit angehängtem Futtermischwagen. Unter bisher noch nicht geklärten Umständen geriet der 2jährige Sohn des Landwirts vermutlich unter den Futtermischwagen. Der angeforderte Notarzt konnte letztlich nur noch den Tod des Jungen feststellen.

Vor Ort waren auch der Rettungshubschrauber "Christoph 26" sowie ein Notfallseelsorger zur Betreuung der Angehörigen.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen.

Kinderfeuerwehr erhält Anhänger

Eine Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Norden Am Donnerstagabend fand die offizielle Übergabe eines Anhängers mit Hüpfburg an die Kinderfeuerwehr Norden statt. Dieser wurde durch 16 Sponsoren finanziert. Stadtbrandmeister Dieter Stellmacher begrüßte alle anwesenden Sponsoren und Kameraden. Dann ging er auf die Kinder- und Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Norden ein. Die Kinderfeuerwehr umfasst zum jetzigen Zeitpunkt 17 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr hingegen umfasst 40 Mitglieder. Nach dem ersten Einsatz des Anhängers beim Zeltlager der Kinderfeuerwehren in Wallinghausen, wird der Anhänger Anfang August die erste große Reise zum Bundeszeltlager der Jugendfeuerwehren nach München antreten. Hier ist der Nutzen des Anhängers auch wieder zu sehen, denn viele Mitglieder bedeutet auch dass viel Platz für Zelte und Gepäck vorhanden sein muss. Vor 20 Jahren, als man mit dem Gedanken spielte eine Jugendfeuerwehr zu gründen, war an solche Ausmaße noch gar nicht zu denken. Bei der Gründung solcher Abteilungen bedarf es natürlich auch an Kapital. Damals und heute standen neben der Stadt Norden mit Rat und Verwaltung auch zahlreiche Sponsoren zur Unterstützung bereit. „Heute sind wir froh eine gut funktionierende Jugend- und Kinderfeuerwehr zu haben.“, so Stellmacher. Uwe Fröbel, Leiter des Fachdienstes Bürgerdienste und Sicherheit der Stadt Norden untermauerte das im Anschluss an Stellmachers Worte auch noch mal. Er sei dankbar, dass nicht nur Rat und Verwaltung die Feuerwehr unterstützen, sondern sich noch immer Firmen beziehungsweise Sponsoren bereit erklären, dies zu tun. Darauf folgend wurde dann die symbolische Übergabe des Schlüssels an den Stadtkinderfeuerwehrwart, Matthias Rieken durch Stellmacher vorgenommen. Der Anhänger wird in Zukunft durch ihn, sowie den Betreuern der Kinderfeuerwehr Daniel Blankenhagen, Stefan Reemts, Manuel Tamminga sowie Monika und Marina Klaassen verwaltet. Nicht nur die Kinderfeuerwehr soll diesen nutzen, sondern auch den anderen Abteilungen zur Verfügung stehen. Die Beschaffung des Anhängers wurde durch folgende Firmen unterstützt: Baugeschäft Ahrends, B+K Autovermietung, J. Brose Heizung, Deich Gastro, Juwelier Diepen, Hotel Fährhaus, Bäckerei Grünhoff, Spedition Peter Janssen, Immobilien Kayser, Fritz Meyer Elektro, Restaurant Seestern, Stute Logistics, Tell Bau sowie drei weiteren Spendern die nicht namentlich genannt werden wollen. Allen Sponsoren gilt ein herzliches Dankeschön! Text und Foto: Marina Klaassen Besuchen Sie uns auch unter www.feuerwehr-norden.de