Sachkundenachweis („Hundeführerschein“) für Niedersächsische Hundehalter ab 01.07.2013 gesetzlich vorgeschrieben.

Zum 01. Juli 2013 sieht das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) neben der bereits bestehenden Chip- und Versicherungspflicht eine neue Regelung vor, so ein Hinweis der HDI Versicherung AG in Hannover.

Bisher mussten Hundehalter den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz für ihr Tier nachweisen. Mit dem so genannten Hundeführerschein wird zusätzlich ein Nachweis darüber gefordert, dass sie über ausreichende Kenntnisse in der Haltung ihres Tieres verfügen. Die Kosten für den Sachkundenachweis sollen sich nach Angaben des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport auf rund 200 Euro belaufen. Er kann beispielsweise bei behördlich anerkannten Hundeschulen erworben werden.
Weiterlesen

Sommerhitze kann zum Festplatten-Killer werden – warnt Datenretter Attingo – Datenverlust ab 35 Grad: wie Laptop, Server & Co gesund durch die Ferien kommen

Überhitzung bei Festplatten Mit dem Tablet am Strand oder mit dem Laptop auf der sonnigen Almwiese – davon können die Ingenieure von Datenretter Attingo nur dringend abraten. Wie eine interne Untersuchung von Hersteller-Spezifikationen ergeben hat, sind die gängigen Notebooks und Tablets je nach Bauart nur auf eine Betriebstemperatur von maximal 35 Grad Celsius ausgelegt. Die sommerliche Hitze-Problematik trifft genauso PCs, Server und NAS-Systeme, wenn auch auf einem anderen Niveau. “Mit ein paar Sonnenstrahlen sind hohe Temperaturen schnell erreicht”, warnt Nicolas Ehrschwendner, Geschäftsführer des Datenrettungsspezialisten Attingo. “Die wenigsten Anwender sind darüber informiert, dass ihre mobilen Geräte de facto nicht für den sommerlichen Freiluftbetrieb geeignet sind, sondern eigentlich für klimatisierte Büroräume.” Auch ein kurzes Lagern im parkenden PKW kann zum Fiasko werden. Eine Infrarot-Testmessung von Attingo – gestern zur Mittagszeit auf PKW-Armaturen – ergab eine enorme Hitzebelastung von 90 Grad Celsius. Ansteigen der Datenverlust-Fälle In der Praxis halten viele Geräte höhere Temperaturen sehr wohl eine Zeitlang aus, bis es schließlich zu einem unerwarteten Datenverlust kommen kann. Die Auftragsbücher der Datenretter bestätigen: An heißen Sommertagen werden die Spezialisten um ein Vielfaches öfter zu Hilfe gerufen als bei Durchschnittswetter. Der Grund dafür: Die hochempfindlichen Schreib-/Leseköpfe der verbauten Festplatten arbeiten im Nanometerbereich und reagieren auf Hitze mit Materialausdehnung. Dies kann zu einem Headcrash führen, wodurch gespeicherte Daten nicht mehr mit herkömmlichen Methoden auslesbar sind. “Die gute Nachricht ist allerdings, dass wir solcherart verlorene Daten durch unsere speziellen Recovery-Verfahren in mehr als 98 Prozent der Fälle vollständig wiederherstellen können”, betont der Attingo-Chef. Auch Vorsicht mit SSD Wer moderne Laptops mit robusten SSD anstelle von Festplatten verwendet, sollte trotzdem auf der Hut sein. Zwar vertragen SSD bis zu 70 Grad Celsius Betriebstemperatur, aber die übrigen elektronischen Komponenten eines Laptops nicht, so dass die 35-Grad-Grenze auch hier nicht überschritten werden sollte. Von Hitze in Kälte Beim Betreten gekühlter Räume sollten mobile Geräte vor Inbetriebnahme generell immer einige Minuten ruhen. Denn auch der Wechsel von warm auf kühl kann zum Kollaps führen. “Bei Temperaturschwankungen kann es aufgrund von Materialausdehnung zu einer fehlerhaften Datenaufzeichnung kommen. So kann es sein, dass Geräte unter Hitzeeinwirkung zwar noch funktionieren, aber nach Abkühlung des Materials ein Lesen nicht mehr möglich ist”, erklärt Ehrschwendner. In diesen Fällen können die Datenretter durch hochpräzise Adjustierung der Schreib-/Leseköpfe unter dem Mikroskop die Daten wieder herstellen. KMU sparen am falschen Platz Auch in mittelständischen Unternehmen ist der Hitzefaktor in der warmen Jahreszeit Datenverlust-Ursache Nummer eins. “Nicht ausreichend gekühlte Serverräume sind bei KMU leider eher die Regel als die Ausnahme – hier wird am falschen Platz gespart”, berichtet Nicolas Ehrschwendner aus der Praxis. Wichtig sei im Fall der Fälle, dass defekte Datenträger nicht mehr unter Strom gesetzt werden, da dies den Materialschaden erhöhe und die Datenrettung erschwere. Tipps gegen “Hitzschlag” Als Schutz-Strategien gegen die Sommerglut am Arbeitsplatz empfiehlt Attingo regelmäßig vor dem Verlassen des Büros die Klimaanlagen zu kontrollieren. Weiters sollten zu Sommerbeginn die Gehäuse-Lüftungen mittels Kompressor- Druckluft gründlich gereinigt werden. Ist in den Serverräumen keine Klimaanlage vorhanden, sind die Umgebungsbedingungen laufend zu überprüfen und die Raumtemperatur sollte erfahrungsgemäß 30 Grad nicht übersteigen. Direkt an den Festplatten ermöglicht der Einbau zusätzlicher Lüfter eine Abkühlung bis auf das Niveau der Umgebungstemperatur. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine automatische Temperatur-Überwachung installieren, die bei einer Überschreitung die betroffenen Geräte herunterfährt und Verantwortliche benachrichtigt. Ehrschwendner: “Alert Management sollte in keinem Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur fehlen – unabhängig von der Firmengröße.” Kurzprofil Attingo Attingo ist ein führender Anbieter von Datenwiederherstellung im Falle von gelöschten, formatierten oder mechanisch zerstörten Datenträgern. Das Unternehmen betreibt Reinraumlabore in Wien, Hamburg und Amsterdam. http://www.attingo.at

Philip Morris versteckt Nachrichten in Packungen

Marketing-Kampagne: Raucher finden Flyer in Marlboro-Schachteln

Der Zigarettenriese Philip Morris wehrt sich mit allen Mitteln gegen die zunehmenden Restriktionen der Politik, denen sich die gesamte Tabakindustrie ausgesetzt fühlt. Mithilfe der konservativen US-Lobbying-Firma Democracy Data & Communications fährt Philip Morris in Großbritannien derzeit eine heimliche Marketing-Kampagne, indem es Nachrichten in den Marlboro-Packungen versteckt, wie der Guardian berichtet. Auf den Flyern wird auf die Website http://know-more.co.uk verwiesen, die sich selbst als “the community for Britain’s smokers” bezeichnet. Ziel der Kampagne ist es, die Kunden gegen die Einführung von blanken Zigarettenschachteln zu mobilisieren.

Blanke Schachtel, Steuern, Autos
Neben den blanken Packungen, die laut Philip Morris zu einem größeren Schwarzmarkthandel führen könnten, will der Konzern bei seinen Rauchern mit den verborgenen Nachrichten auch für das Thema Steuern und für ein mögliches Rauchverbot in Autos ein Bewusstsein schaffen. Bei Philip Morris heißt es dazu: “Unsere Konsumenten und Händler sagen uns, dass sie es schätzen würden, wenn sie mehr Informationen über Vorschläge aus der Politik bekämen, die sie direkt betreffen. Genau deshalb haben wir die Website ins Leben gerufen.”
Philip Morris ist in Großbritannien der viertgrößte Tabakkonzern mit einem Marktanteil von sieben Prozent. Das Unternehmen liegt damit hinter Japan Tobacco International, Imperial Tobacco und British American Tobacco. Insgesamt werden auf der Insel pro Jahr 4,4 Mrd. Glimmstängel angezündet. Die aktuelle Kampagne von Philip Morris umfasst 1,5 Mio. Marlboro-Packungen.

Weltweit mehr als fünf Mio. Tabak-Opfer jährlich
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation sterben an den Folgen des Rauchens weltweit rund 5,4 Mio. Menschen pro Jahr. 600.000 fallen dem sogenannten Passivrauchen zum Opfer – darunter 165.000 Kinder, die dem blauen Dunst besonders schwer auskommen. Experten schätzen zudem die Kosten für die durch das Rauchen entstehenden Schäden höher ein als die Einnahmen durch die Steuern auf Tabakwaren. Wie einfallsreich die Konzerne angesichts des wachsenden Drucks vonseiten der Gesetzgeber werden, wird durch das versteckte Marketing-Projekt von Philip Morris gut veranschaulicht.

Tattoos lassen Frauen sexuell freizügig erscheinen

Männer glauben in Sachen Erotik mehr Chancen zu haben

Männer sprechen tätowierte Frauen eher und schneller an, da sie diese als promiskuitiver wahrnehmen. Zu diesem Schluss kommt Viren Swami von der University of Westminster http://westminster.ac.uk in Kooperation mit Adrian Furnham vom University College London http://ucl.ac.uk . Sie haben getestet, wie 440 Männer diese spezielle Frauengruppe wahrnehmen. Sie schätzen ihre Chancen auf ein Rendez-Vous sowie auf ein sexuelles Abenteuer bei der ersten Verabredung höher ein als bei naturbelassenen Frauen. In Bezug auf die reine Attraktivität der Frauen spielt die Tätowierung jedoch keine Rolle.

Mut zum Stechen – Mut zu mehr
“Diese klischeehafte Wahrnehmung kann damit begründet werden, dass Männer den Mut zum Tattoo-Stechen, aber auch das öffentliche Zur-Schau-Stellen der persönlichen Werte, gleichzeitig mit dem Mut für sexuelle Aktivitäten in Zusammenhang stellen”, erklärt Psychotherapeut Daniel Hitschmann http://daniel-hitschmann.at im Interview mit Emslandpresse.
Männer verbinden Tattoos zudem mit dem Verlassen traditioneller Werte, was Frauen mit der Körperkunst in sexueller Hinsicht wesentlich attraktiver macht. “Im Gegensatz dazu, ist es wahrscheinlich, dass sie Frauen mit sehr auffälligen Tattoos als Mutter ihrer Kinder oder als lebenslange Partnerin aus demselben Grund ablehnen”, ergänzt er. Hitschmann betont, dass es sich hierbei um problematische Pauschalierungen und Klischees handelt, die nach wie vor in den Köpfen verankert sind, jedoch nicht stimmen.

Zu auffälliges Aussehen wirkt abschreckend
Tattoos sind jedoch nicht die einzigen äußerlichen Merkmale, die Männern einen schnellen Flirt oder mehr signalisieren. “Nach wie vor spielt die Kleidung eine bedeutende Rolle. Sind Frauen freizügig angezogen, werden sie mit Erotik in Verbindung gebracht”, führt der Therapeut aus.
Auch intensive Schminke wirke aufreizend. “Wenn diese Faktoren jedoch zu auffällig sind, können sie abschreckend auf das andere Geschlecht wirken”, so Hitschmann. Diese Ergebnisse würden sich dem Fachmann zufolge jedoch vermehrt auf die Generation 35 plus beziehen, da die heutige Jugend generell freizügiger denkt und sich diese äußeren Merkmale nicht länger auf Promiskuität zurückführen lassen.